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🚗 Warum mehr Lieferungen nicht automatisch besser sind

Veröffentlicht am 09. April 2026

🚗 Warum mehr Lieferungen nicht automatisch besser sind

Was frĂŒher eine Ausnahme war, ist heute Standard: Pakete, Lebensmittel oder Medikamente werden direkt nach Hause gebracht – oft am selben oder nĂ€chsten Tag. Dabei geht es schon lange nicht mehr nur um Komfort. Die sogenannte „Last Mile“, also die letzte Strecke zum Kunden, ist zu einem zentralen Bestandteil moderner Versorgung geworden und die Nachfrage steigt.

Hört sich erstmal gut an, steigende Nachfrage = lĂ€ngere Touren, weniger Kosten und mehr Effizienz fĂŒr den Lieferanten. Oder?

Wir wollen der Frage nachgehen, ob mehr Lieferungen wirklich gleich immer besser sind oder ob diese womöglich Prozesse nur komplexer und ineffizienter machen.

📩 Ein Markt im Wachstum – und steigende Erwartungen

Die Last Mile wĂ€chst dynamisch. Besonders deutlich zeigt sich das bei schnellen Liefermodellen: Same-Day und Instant Delivery gehören zu den am stĂ€rksten wachsenden Segmenten, mit jĂ€hrlichen Wachstumsraten von 36 % bzw. 17 %.Âč

Parallel dazu verÀndern sich die Erwartungen der Kunden. Lieferung wird nicht mehr als Zusatzservice wahrgenommen, sondern als selbstverstÀndlicher Bestandteil des Angebots.

Das fĂŒhrt zu einem klaren Trend:

  • kĂŒrzere Lieferzeiten
  • engere Zeitfenster
  • höhere Anforderungen an ZuverlĂ€ssigkeit

Die Last Mile wird damit nicht nur grĂ¶ĂŸer – sondern anspruchsvoller.

📉 Mehr Lieferungen bedeuten nicht automatisch mehr Effizienz

Auf den ersten Blick könnte man davon ausgehen, dass mehr Lieferungen auch zu effizienteren Prozessen fĂŒhren. Schließlich steigt das Volumen, Touren lassen sich besser auslasten und AblĂ€ufe skalieren.

In der Praxis zeigt sich jedoch ein anderes Bild.

Studien belegen, dass steigende Nachfrage in der Last Mile hĂ€ufig zu höheren Kosten, mehr Verkehr und geringerer Auslastung fĂŒhrt – insbesondere dann, wenn die Planung nicht Schritt hĂ€lt.Âč

Der Grund liegt in der Struktur der Last Mile selbst. Lieferungen sind selten standardisiert, sondern individuell:

  • unterschiedliche Zielorte
  • variable Zeitfenster
  • kurzfristige Änderungen
  • kleine SendungsgrĂ¶ĂŸen

Wenn diese Faktoren nicht systematisch geplant werden, entstehen typische Ineffizienzen: Fahrzeuge sind nicht optimal ausgelastet, Strecken werden mehrfach gefahren oder Zeitfenster nicht sinnvoll genutzt.

Mehr Nachfrage fĂŒhrt dann nicht zu besserer Effizienz – sondern zu steigender KomplexitĂ€t.

Ein großer Faktor beim Botendienst ist vor allem: In vielen Apotheken wird die Tourenplanung noch immer manuell organisiert.

Routen entstehen aus Erfahrung, BauchgefĂŒhl oder dem Wissen einzelner Mitarbeitender. Das funktioniert gut, solange die Anzahl der Lieferungen ĂŒberschaubar ist. Mit steigender Nachfrage stĂ¶ĂŸt dieses Modell jedoch schnell an seine Grenzen.

Denn je mehr AuftrĂ€ge hinzukommen, desto komplexer wird die Planung. Wenn Touren weiterhin „im Kopf“ organisiert werden, entstehen typische Ineffizienzen:

  • Wege werden nicht optimal kombiniert
  • Fahrten ĂŒberschneiden sich
  • Zeitfenster werden nicht effizient genutzt

Das fĂŒhrt dazu, dass mit jeder zusĂ€tzlichen Lieferung nicht automatisch Effizienz entsteht – sondern hĂ€ufig genau das Gegenteil:

👉 Die Kosten pro Lieferung steigen, statt zu sinken.

Der Grund ist einfach: Ohne strukturierte Planung wÀchst die KomplexitÀt schneller als die Effizienz.

Der entscheidende Unterschied liegt deshalb nicht mehr darin, wie viele Fahrten durchgefĂŒhrt werden, sondern wie gut sie organisiert sind.

👉 Nicht die Anzahl der Fahrer entscheidet – sondern die QualitĂ€t der Planung.

📊 Von Erfahrung zu datenbasierter Steuerung

Genau hier entsteht ein klarer Vorteil durch digitale Lösungen. Mit apomap lÀsst sich der Botendienst strukturiert planen und optimieren:

  • intelligente Tourenplanung
  • bessere Auslastung der Fahrten
  • transparente Übersicht ĂŒber alle AuftrĂ€ge
  • Auswertung ĂŒber Analytics

Damit wird Planung nicht nur effizienter, sondern auch messbar.

⭐ Fazit: Die Last Mile wird im System entschieden

Die Entwicklung der letzten Jahre zeigt deutlich: Mehr Nachfrage ist kein SelbstlÀufer.

Ohne strukturierte Planung fĂŒhrt sie schnell zu höheren Kosten, mehr Aufwand und ineffizienten AblĂ€ufen. Die eigentliche VerĂ€nderung der Last Mile passiert deshalb nicht auf der Straße, sondern im Hintergrund – in der Art, wie Touren geplant, Daten genutzt und Prozesse organisiert werden.

Gerade fĂŒr Apotheken bedeutet das:

Botendienst bedeutet nicht mehr, ein Fahrer fĂ€hrt immer seine ĂŒbliche Route, sondern der Botendienst ist ein logistischer Prozess.

Und wie gut dieser funktioniert, entscheidet sich nicht daran, wie viele Fahrten durchgefĂŒhrt werden – sondern wie gut sie geplant sind.

 Danke fĂŒr eure Aufmerksamkeit!đŸ€© Schaut fĂŒr weitere Einblicke und Lösungen zur Optimierung eurer Lieferprozesse in der Apotheke auf unserer Website vorbei! Bis zum nĂ€chsten Mal! 👋

Âč World Economic Forum – The Future of the Last-Mile Ecosystem

https://www.weforum.org/reports/the-future-of-the-last-mile-ecosystem/

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