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Medikamente durchs Fenster: Wie Drive‑Ins den Apothekenservice erweitern

Auch in Apotheken setzt sich der Drive-In-Service zunehmend durch – und das aus gutem Grund. Vielleicht ungewöhnlich, aber in Zeiten von Digitalisierung, Flexibilität und Kundenorientierung bringt der Drive-In sowohl Apotheken als auch Kund:innen deutlich spürbare Vorteile.

Der erste Drive-In-Schalter einer deutschen Apotheke – als sogenannter „Autoschalter“ – eröffnete 2005 in Hamburg (Alphapoint-Apotheke), nachdem das Bundesverwaltungsgericht klargestellt hatte, dass solche Außenschalter zulässig sind. Seitdem setzten vereinzelt Apotheken in fast allen Bundesländern auf diesen innovativen Service.  Wenn du über die rechtlichen Hintergründe und die Entstehungsgeschichte erfahren möchtest, lies hier.

🚗 Schnell und sicher – besonders in Pandemie‑Zeiten

Drive-In-Apotheken gewannen gerade in Zeiten von Corona an Bedeutung: Die Möglichkeit, Medikamente kontaktlos zu erhalten, minimierte Ansteckungsrisiken. Dabei zeigte sich, dass der Drive-In besonders in städtischen Bereichen gut angenommen wurde. Wenn du mehr darüber wissen möchtest, lies hier.

Es existiert keine zentrale Statistik, wie viele Drive-In-Apotheken aktuell aktiv sind. In Medienberichten wird jedoch deutlich, dass nur wenige Dutzend bundesweit existieren und der Service überwiegend in Städten wie Berlin, Hamburg und vereinzelt in ländlichen Regionen wie Sachsen-Anhalt verbreitet ist.

🏥 Beispiele aus der Praxis – mehr Komfort ohne Parkplatzstress

In der Kur-Apotheke Bad Waldsee können Kunden per Drive-In ihre Medikamente einfach und direkt abholen – ohne auszusteigen, ohne Parkplatzsuche, ohne lange Wege. Ideal für Kund:innen mit Kinderwagen, Krücken oder im Auto wartende Angehörige.

Die Bären-Apotheke in Halle-Neustadt war eine der ersten Apotheken in der Region, die ein Drive-In-Fenster eingerichtet haben. Besonders für ältere Menschen oder Eltern mit Kindern war der Service ein großer Gewinn: Medikamente werden direkt ins Auto übergeben. Erfahre mehr hier.

💡 Warum Drive-In für Apotheken heute sinnvoll ist

  • Maximaler Komfort für Patient:innen ohne Parkplatzsorgen oder Enge, ideal auch für Kund:innen mit körperlicher Einschränkung.
  • Effizienz im Betrieb: Ein Drive-In organisiert Bestellungen und Abholungen schneller ab, entlastet den Kundenverkehr im Innenbereich – und erhöht dadurch den Zufriedenheitswert.
  • Signalwirkung für modernes Apotheken-Marketing: Apotheken mit Drive-In präsentieren sich als service- und zukunftsorientiert – ein klarer Wettbewerbsvorteil.
  • Flexibilität im Serviceangebot bei E-Rezept & Botendienst – insbesondere für Kund:innen, die nicht digital bestellen und dennoch Komfort wünschen.

Drive-In ist kein Gimmick – sondern ein noch vergleichsweise selten genutzter, aber hoch geschätzter Service, der Apotheken näher an moderne Versorgungswelten und Kund:innenbedürfnisse bringt. Für Menschen, die nicht unbedingt in die Offizin kommen möchten, ist der Drive-In eine echte Alternative – und bietet Apotheken ein Bild von Nähe, Flexibilität und Serviceorientierung.

Stand heute zeigen diese Modelle bereits: Drive-In hat Potenzial, wichtige Zukunftslösungen im Apothekenalltag zu ergänzen – gerade auch mit Blick auf digitale Bestellformate und E-Rezepte.

Was sagt ihr dazu? Habt ihr selber schonmal einen Apotheken Drive-In genutzt?

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